Deutsche Meisterschaft Langstrecke Finswimming 2016

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Christoph Kling
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Deutsche Meisterschaft Langstrecke Finswimming 2016

Jun 2016 05 18:44

Beitrag von Christoph Kling »

Zwischen 'wann ist es endlich vorbei' zu 'hoffentlich nächstes Jahr wieder'.
Ich möchte wieder einen Erfahrungsbericht abseits des reinen tauchgeschehens abgeben.

Jetzt kann ich es ja sagen. Das Osterschwimmen war für mich der erste Test des Jahres. Ich wollte sehen wo ich beim Flossen schwimmen stehe. Daher konnte ich nicht mit euch am Reifen schwimmen obwohl ich das sehr gerne gemacht hätte . Es war der erste check auf dem Weg zu den Deutschen Meisterschaften im Finswimming auf der Langstrecke.
Alles hat letztes Jahr mit dem Inselschwimmen von Norden Nordeich nach Norderney angefangen. Dort habe ich Blut geleckt für das Bewältigen von längeren Strecken im Wasser .
Dann kamen im Herbst die Hessen Meisterschaften im Finswimming (Kurzstrecke) in Darmstadt. Hier musste ich feststellen, dass ich noch ziemlich unfit bin und dringend etwas machen muss (kein wunder habe ja auch eher selten trainiert). Außerdem habe ich festgestellt, dass ich längere Strecken deutlich lieber mag.
Und das habe ich dann auch getan. Ich habe angefangen deutlich intensiver mit meiner Monoflosse zu schwimmen. Seid Januar dann mehrere km/Woche.
Nun das Osterschwimmen, wo ich gemerkt habe, es ist noch sehr viel zu tun aber ich bin auf dem richtigen Weg. Ein netter Nebeneffekt war, dass ich durch das viele schwimmen 18kg abgenommen habe.

Das Ziel der mühen:
Am 4. Und 5.6. war ich auf den Deutschen Meisterschaften in der Talsperre Pöhl und bin auf der 2000m und 6000m Distanz gestartet.
Wenn man das wie ich nicht so gewöhnt ist, ist es eine ganz schöne Gänsehaut Stimmung wenn zur Eröffnung des Wettkampfes die National Hymne gespielt wird und dabei die Deutschland-Fahne gehisst wird.

Zum Wettkampf :
Es war ein Dreieckskurs mit Bojen in der Talsperre abgesteckt eine Runde =1 km und es sollte keine Strömung sein, was auch nicht der Fall war. Nur ein ab und zu vorbeifahrender Ausflugsdampfer hat ein paar Wellen verursacht.
Morgens um 10:30 war der 2000m und um 15:00 der 6000m start.
Kurz gesagt es war sooooo anstrengend und die Konkurrenz sehr gut. Aber wie es so oft ist. Zwischendurch bereut man dass man das macht aber als ich nach den 6000m aus dem Wasser gekommen bin war ich tierisch stolz auf mich.
Die eine Fuß war blutig aber das Glücksgefühl es geschafft zu haben, hat die Schmerzen unterdrückt.
Nun ein Tag später... Die Anstrengungen sind verdrängt und nun denke ich schon an nächstes Jahr. Hoffentlich darf ich wieder teilnehmen.
Euer Christoph
schnorchel.JPG
don't breathe and dive

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